afrikanische Instrumente und Trommeln

Talking Drum Die "Sprechenden Trommeln" (z.B. kalengu bei den Hausa /Nigeria, dono bei den Akan/Ghanas) sind zweifellige sanduhrförmige Trommeln.
Über ein System von Schnüren, die die beiden Felle miteinander verbinden, bringt man sie zum "Sprechen", indem der Druck zwischen ihnen verändert wird. Das Instrument unterm Arm preßt der Spieler die "Rede" aus der Trommel. Sie imitiert die gesprochene Sprache.
In West- und Zentralafrika kommt sie in Paaren unterschiedlicher Größe vor, die frei stehen und deren "Stimmen" einander ergänzen. Sie werden mit einem gekrümmten Schlegel geschlagen. Hier spiegelt sich deutlich die enge Beziehung zwischen der phonetischen Kurve des Sprechens und der melodischen Kurve der Klänge wieder. Dank dieser Eigenschaft verwendet man in entlegenen, traditionellen Kulturen Afrikas die Talking drum als Kommunikationsmittel im Sinne unserer Massenmedien, wie z.B. von den die Akan Ghanas. (stärksten ethnischen Gruppen Ghanas)

Kpanlogo 
| | Die Kpanlogo ist die "Ur"-Conga aus Afrika, besser gesagt aus Ghana. Die Trommel ist aus einem Stück geschnitzt und mit einem Ziegenfell oder einer Antilopenhaut überzogen und lässt sich mittels Pflockspannung stimmen. Die Kpanlogo kann mit den Händen oder mit einen Stock gespielt werden. Ihren Namen erhielt sie durch den gleichnamigen Tanz, der in der Küstenregion Ghanas, speziell Accra und Umgebung, sehr populär ist. Der gleichnamige Tanz Kpanlogo (auch Lolo) wird vor allem von den Ga (ethnische Gruppe) getanzt. |

Darabuka
Die Darbouka (arab.) ist eine einfellige Bechertrommel, überwiegend verbreitet in den islamischen Regionen,Asiens sowie im Mittleren Osten und Nordafrika. Herstellungsmaterialien sind vor allem Keramik oder Metall.
| In Asien hält sie der Spieler im Stehen unter dem linken Arm oder im Sitzen zwischen den Oberschenkeln. Sie wird mit einer speziellen Fingerschnipptechnik gespielt, wodurch sich aus der Trommel die unterschiedlichsten Kläge hervorzaubern lassen. Die Darbouka ist ebenso bekannt im klassischen wie im Folklore-Ensemble als auch in der Straßenmusik. Sie existiert in vielen Ländern unter diversen Namen und Variationen: als Dümbelek in der Türkei, Dombek im Iran, und Dombak in der persischen Kunstmusik.
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