Der Begriff “Tibetische Klangschalen” hat sich als Handelsbezeichnung etabliert, obwohl die Schalen allgemein überwiegend aus Nepal und den an den Himalaya angrenzenden Indischen Provinzen stammen. Trotz intensiven Forschungen ist bis heute unklar, ob dort früher einmal tatsächlich Metallschalen als reine Klangobjekte hergestellt wurden.
Es gibt ca. 40 verschiedene Klangschalenarten. Beginnend mit Kristallschalen, über gegossenen Klangschalen bis hin zu handgetriebenen Klangschalen.
Man weiß nicht genau, wie viel verschiedene Metalle in einer Schale sind, da die Hersteller alle ihre Geheimrezepte in der Herstellung der Schalen haben. In der Regel sind es zwischen 9 und 15 Metallen. Die Schalen unterscheiden sich in der Form, in der Höhe, als auch in der Wandstärke.
Jedes diese Metalle hat einen eigenen Klang, einschliesslich der Obertöne. Durch das Anschlagen mit einem weichen Schlägel oder das Anreiben mit einem lederbezogenen Klangschalenschlägel sind die Klänge tief und harmonisierend. Wird die Klangschale mit dem Holzschlägel angerieben, erklingt ihr höherer, sphärischer Klang mit seinem grossen Obertonreichtum.
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